Interview mit Teemeister Panda

Interview mit Teemeister Panda

Peter mit Teemeister Panda

Heute, liebe Teefreunde, habe ich einen besonderen Leckerbissen für Euch: ein Interview mit meinem Freund und Mentor, dem Teemeister Panda. Vielen ist dieser Name bereits ein Begriff, für die anderen hier eine kurze Vorstellung:

Teemeister Panda ist die treibende Kraft hinter einigen unserer besten Pu-Erh-Tees wie Yiwu Lucky Bee, Mansa Gushu und Gua Feng Zhai Dragon Balls. Er ist eine Koryphäe im Bereich Pu-Erh und hat deshalb einen erheblichen Einfluss auf die Teeauswahl von Teamania.

Peter: Hallo, wie ist dein Name, woher kommst du und was machst du?
Panda: Mein richtiger Name ist Chen Zi Hao und ich komme ursprünglich aus Sichuan. Aber ich bin in den Yunnan gezogen, um Pu-Erh-Tee zu produzieren.

Hier geht das Interview mit Teemeister Panda weiter

Teamania in Japan – Shincha Ernte bei Obubu

Nach langer Zeit bin ich nun dazu gekommen einen weiteren Bericht unserer Tee-Reise in Japan zu schreiben. Nach einem kurzen Besuch bei unseren Freunden von Obubu in Wazuka entschieden wir uns dem Tee Ernte Event von Obubu zwei Tage später beizuwohnen. Wazuka liegt in der Nähe von Uji, der Wiege des Japanischen Tees, und ist eingebetet von malerischen, mit Teefeldern bewachsenen Hügeln. Zu verdanken haben wir diesen Umstand dem Bürgermeister welcher aus Wazuka eine Art Teetopia machen will. Ich bin mir sicher, dass dies mit Hilfe von Obubu auch gelingt!

Wazuka Teefelder
Wazuka – Das Teetopia

Zum Team von Obubu haben wir eine besondere Beziehung den sie waren unsere ersten Lieferanten von hochwertigen, japanischen Tees. Ausserdem standen sie uns immer mit Rat und Tat zur Seite. Deshalb waren wir besonders erfreut nun das ganze Team persönlich zu treffen.

Hier geht es weiter mit der Shincha Ernte bei Obubu

Teamania in Japan – Das Teeanbaugebiet Honyama

Konnichiwa liebe Teefreunde

Wir freuen uns unseren ersten Fotobericht über Japan zu veröffentlichen. Nach dem Aufenthalt im hektischen Grossstadt-Dschungel Tokyos waren wir froh wieder Landluft zu schnuppern. Nach einem kurzen Aufenthalt in einem Ryokan zog es uns nach Shizuoka, einem der Hauptanbaugebieten für Tee in Japan. In Shizuoka besuchten wir einen innovativen Teeproduzenten den wir durch einen Freund kennengelernt haben. Dazu vielleicht in einem späteren Post mehr.

Uns interessierten jedoch mehr Tees mit Charakter. Solche von kleinen Teefarmen welche von Familien betrieben werden und mit ihrer Einzigartigkeit bestechen. In Honyama wurden wir schliesslich fündig. Hier, wo der Abe Fluss entspringt gedeihen die Teebüsche in engen, von tiefen Wäldern umgebenen Tälern. Das Wasser der Bergbäche ist so klar, dass hier sogar Wasabi angebaut werden kann. Diese speziellen Konditionen sorgen für ein besonderes Mikroklima. Vom Abe und seinen zahlreichen Zuflüssen und manchmal sogar vom Fuji her ziehen Nebelschwaden durch die Teefelder von Honyama. Dadurch werden die Teeblätter auf natürliche Weise beschattet und dies sorgt unter anderem dafür, dass Tees aus Honyama zu den besten Tees Japans gezählt werden kann.

Honyama Teegarten

So steil, dass es eine Zahnradbahn braucht

Mehr über das Teeanbaugebiet Honyama…

Teeverkostung bei Teamania

Es freut mich bekannt zu geben, dass endlich eine Teeverkostung zusammen mit William und Yubai von Farmer Leaf organisiert werden konnte.

Die Teeverkostung findet am 21. Januar 2018 von 14:00 bis ca. 20:00 bei Teamania statt.
Adresse: Teamania, Wiesenweg 5, 8303 Bassersdorf, Switzerland

Der Fokus wird beim Teeanbau und Verarbeitung liegen es können aber selbstverständlich auch weitere Themen angesprochen werden. Der Eintritt ist frei aber wir würden uns selbstverständlich freuen wenn in Zukunft der eine oder ander Tee aus unserem Sortiment im Warenkorb landet.

Da der Platz beschränkt ist bitten wir um rechtzeitige Anmeldung per Email.

William und Yubai in Jing Mai

William und Yubai von Farmer Leaf bei einem Rundgang in Da Ping Zhai, Jing Mai, Yunnan.

Teamania in Fenghuang – Die Herstellung von Dan Cong

Nǐ hǎo, meine lieben Teefreunde

Wie versprochen hier der der zweite Teil des Reiseberichtes aus Fenghuang. Während im ersten Teil auf die Ernte fokussiert wurde wird hier auf die eigentliche Herstellung von Dan Cong Oolong eingegangen.

Die bereits geernteten und an der Sonne gewelkten Teeblätter werden nun im Inneren, unter kontrollierten Bedingungen, weiter gewelkt. Hierzu werden die Teeblätter auf handliche Bambuströge verteilt welche wiederum in Gestellen gestapelt werden. Wichtig hierbei ist, dass die Luft zirkulieren kann. Der Teemeister macht vor wie man die Teeblätter optimal verteilt.

Teemeister an der Arbeit

Der Teemeister beim verteilen der Teeblätter

Lies mehr über die Herstellung von Dan Cong:

Teamania in Fenghuang – Die Dan Cong Ernte

Nǐ hǎo, meine lieben Teefreunde

Nach über einem Jahr nun ein weiterer Teereise Bericht von Teamania. Diesmal aus Fenghuang, der Heimat der Dan Cong Oolong (auch bekannt als Phoenix Oolong oder single bush tea).

Da ich nach wie vor kein Chinesisch beherrsche war ich froh dass Huang, die Tochter des Teemeisters, mich am Flughafen abholte und auch sonst ziemlich alles organisierte. Vom Flughafen ging es zuerst nach Chouzhou wo ich sogleich mit Tee versorgt wurde. Anschliessend wollte ich mich im Hotel von der langen Anreise erholen aber der Teemeister hatte andere Pläne. Er wollte bereits diese Nacht Oolong Tee machen. Also gings nach einer kurzen Dusche gleich weiter zum kleinen Dorf Tie Pu in Fenghuang.

Bei Huang zu Hause in Chouzhou

Hier geht es weiter mit der Dan Cong Ernte:

Teamania im Yunnan

Teemeister Cha Shan Qing Zhe

Ich und der Teemeister.

Nach etliche Versuchen habe ich es nun geschafft nach Yunnan zu Reisen. Auf Empfehlung von erfahrenen Yunnan Reisenden aus dem Freundeskreis hin wurde Jing Hong als Ausgangspunkt ausgewählt. Dies weil Jing Hong sehr zentral zwischen den bekannten Teebergen liegt. Die eigentliche Reise begann aber schon in Thailand wo wir den jährlichen Urlaub verbrachten. Von Mae Salong (Thailand) aus reiste ich via Huay Xai (Laos) nach Mohan und dann weiter nach Jing Hong. Das Mekhong Hostel, welches ich eigentlich buchen wollte, war bereits ausgebucht und so musste auf ein anderes Hostel ausgewichen werden. Ich wählte das Hello Guesthouse aufgrund der vielen positiven Bewertungen.

 

Lies weiter was Teamania im Yunnan anstellt…

Die Teeberge des Yunnan

Map of Yunnan

Karte des Yunnan (Quelle: www.pratyeka.org)

Der Yunnan liegt im Südwesten Chinas und ist weltbekannt für seine Teespezialität Pu-Erh. Die Provinz zeichnet sich durch seine besondere Topographie aus. Im Norden grenzt der Yunnan an das tibetische Hochplateau und erhebt sich bis auf 6740m. Im Süden jedoch fällt er bis auf 76.4m ab und mündet in das berühmt-berüchtigte goldene Dreieck.

Die unterschiedliche Topographie wirkt sich insbesondere auch auf das Klima aus welches je nach Lage von tropischem Monsunklima bis zum trockenen Bergklima reicht. Diese unterschiedlichen Anbaubedingungen haben zur Folge, dass sich die Tees je nach Gebiet zum extrem im Charakter unterscheiden.

Hier geht es weiter mit den Teebergen des Yunnan

Sencha – Japans Grüntee

Sencha aus 2. Ernte

Sencha aus 2. Ernte

 

Sencha (煎茶) ist Japans meistgetrunkene und auch die am meisten hergestellte Tee Sorte. Dieser Grüntee verdankt seine Popularität dem erfrischendem Geschmack und den zahlreichen Variationen. Je nach Erntezeitpunkt kann ein Sencha entweder süss oder eher herb schmecken. Verwendet wird meistens die herausragende Varietät Yabukita welche etwa 77% aller angebauten Teevarietäten ausmacht. Je nach Terroir kommen für Sencha aber auch völlig andere Varietäten wie Yutakamidori oder Asatsuyu zum Einsatz.

Hier erfährt man mehr über Sencha, den japanischen Grüntee

Gyokuro – Der Schattentee

GyokuroGyokuro (玉露) ist einer der edelsten Grüntees Japans. Wörtlich übersetzt bedeutet Gyokuro „Jade Tautropfen“ oder auch „edler Tautropfen“ und wurde 1835 von der Firma Yamamotoyama eingeführt. Yamomoto Kahei, Besitzer dieser Firma,  reiste in diesem Jahr nach Uji um die Technik des Beschattens zu erlernen. Diese wird für Tencha, das Ausgangsprodukt für Matcha, verwendet. Die in Uji erlernte Technik führte allerdings zu einem anderen Tee – Gyokuro!

Hier erfährst du mehr über Gyokuro