Ai Jiao

18 CHF

Der Kleine unter den Grossen

50g

Vorrätig

Inhalt: 50 g

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Beschreibung

Ai Jiao ist eine kleinwüchsiger Kultivar aus Wuyi. Noch nie davon gehört? Das ist gut möglich den neben den vielen wohlklingenden Kultivaren wie Da Hong Pao, Tie Luo Han oder Shui Jin Gui geht dieses Kleinod gerne unter. Dabei reüssiert der kleinwüchsige Ai Jiao in Taiwan unter seinem Pseudonym und spielt als Qing Xin bei den ganz Grossen mit.

Felsentee bzw. Yan Cha wird an den steilen Klippen der Wuyi Berge (Wuyi Shan) angebaut. Das nur schwer zugängliche Teeanbaugebiet macht industrielle Produktion praktisch unmöglich und so wird dieser Tee noch immer von Hand geerntet. Zudem produziert der Hersteller aus Überzeugung rein biologisch. Dies wird auch von der Regierung gefördert da Wuyi Shan zum UNESCO Weltkulturerbe gehört und dies aus so bleiben soll. Die Wuyi Bergkette erstreckt sich auf einer Höhe zwischen 200 und bis zu 2058m und haben ein mildes Klima mit einer mittleren Temperatur von 21°C.

Wuyi gehört zu den ältesten und wichtigsten Teeanbaugebieten von China und ist die Wiege des Wulong und des Schwarztees. Die Teeproduktion in Wuyi hat eine lange Tradition und das historische Wissen um die Teekunst wird von Generation zu Generation weitergegeben. Diese besonder Teesorte wird von der Familie Chen aus Wuyi Shan angebaut und Dank Jahrhunderte altem Wissen zu einem Oolong der Spitzenklasse verarbeitet. So erstaunt es auch nicht, dass erst kürzlich zwei Tees der Famile Chen den ersten Platz mit  Rou Gui und zweiten mit Shui Xian bei der Wuyi Yan Cha Meisterschaft gewonnen haben. Den es wird immer noch ganz traditionell produziert wie zu den Anfangszeiten des Wulong: Der Tee wird in Bambuströgen getrocknet sowie gewelkt und schlussendlich über Holzkohlefeuer geröstet.

Durch die höhere Oxidation und kräftiger Röstung (verglichen mit taiwanesischen Oolong) ist dieser Yan Cha lange haltbar und insbesondere auch für Teekenner interessant welche gerne hochwertige Tees nach Jahrgang lagern und altern lassen.

Ich habe Feuer gemacht!

Ganz so schwierig wie für Tom Hanks in Cast Away ist das Feuer machen in Wuyi dank moderner Technik wohl nicht… Aber ganz banal ist es wiederum auch nicht und das ist einer der Gründe wieso unser Produzent das Rösten extern durchführen lässt. Klingt schlimm? Ist es aber nicht! Denn der Röster ist ein Cousin und so bleibt der Tee in Familienhand. Und in der Tat kann ein spezialisierter Röster einen viel besseren Job machen als es der beste Teemeister jemals könnte. Einfach, weil er das Feuer kennt. Wenn jemand nicht mit dem Holzkohlefeuer vertraut ist kann er die ganze Charge oder sogar alle Tees der Röstkammer zunichte machen!

Erntezeit: Frühling 2019
Geschmack: Mineralisch uns süss mit blumigem Abgang
Oxidation: ca. 50%
Röstung: mittel
Terrroir: Lian Hua Feng, Wuyi, China
Temperatur: Wassertemperatur 100°C
Zubereitung:In diesem Blogpost wird beschrieben wie man Oolong Tee optimal aufgiesst.
Tipp: Das Aroma im Mund entfaltet sich am besten wenn man den Tee nicht zu heiss trinkt, sondern kurz wartet bis er in der Tasse etwas abgekühlt ist.
Dieser Tee eignet sich für den Aufguss in einer grossen Tasse oder einer grösseren Kanne da er nicht bitter wird und sehr ergiebig ist. Dabei muss er nicht abgegossen werden, sondern lässt die Teeblätter einfach zu Boden sinken.

Zusätzliche Informationen

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